Aktuell

Ersatz der Holzheizungsanlage Campus Strickhof in Lindau/ZH

Die Wärmeerzeugung aus dem Jahr 1996 für die im 1976 erstellten Gebäude des

Campus Strickhof in Lindau Kt. ZH mussten im Zuge Anpassungen bestehender und zusätzlicher Gebäude neu beurteilt werden. Zudem erfüllte die im Bivalent-System mit zwei Ölkesseln eingebundene Holzschnitzelanlage die Auflagen der Luftreinhalteverordnung, mangels fehlendem Elektrofilter, nicht mehr. Die bestehende Holzheizung deckt den Heizleistungsbedarf zu 100%, den Jahreswärmebedarf jedoch nur zu 75 - 80% ab. Durch die AEinbringung Holzkesselnpassungen und Erneuerungen des Bild3 Holzkessel 700kWGebäudes steigt der Leistungsbedarf von 1‘200 kW auf 1‘600 kW. 

Der aus 1996 stammende 1‘200 kW Schnitzelholzkessel wurde durch zwei neue Holzkessel, mit 360 kW und 700 kW, ersetzt. Die beiden bBild2 Holzkessel 350kWisherigen Oelkessel (Notkessel 315 kW und Spitzenlastkessel 1‘000 kW) werden nicht erneuert und bleiben als Spitzenlastkessel weiterhin in Betrieb.

Durena wurde durch das Hochbauamt des Kantons Zürich als Gesamtbauleiter für die Neuerstellung und Erweiterung der Anlage beauftragt. Innerhalb eines sportlich vorgegebenen Zeitplans konnte die Umsetzung ohne einen Unterbruch des Heizbetriebes umgesetzt werden.

Die neue Holzheizung deckt nun den Heizleistungsbedarf zu 66% und den Jahreswärmebedarf zu über 90% ab. Im Sommer liegt ein stetiger Wärmebedarf vor, so dass die Holzheizung das ganze Jahr hindurch in Betrieb sein kann. Um bei den beiden alten Holzkesseln die entsprechenden Trockenelektrofilter und zwei Energiespeicher einbauen zu können, wurde der unterirdische Holzkesselraum erweitert.

Der Planungs- und Realisierungszeitraum für den mit 2.4 Mio CHF angesetzten Umbau, erstreckte sich vom Februar 2015 bis August 2016 und die neue Heizzentrale konnte noch vor der Heizsaison 2016/2017 den Heizbetrieb wieder aufnehmen.

 

   

Neuer Mitarbeiter

Am 01.06.2016 begrüssen wir unseren neuen Mitarbeiter, Herr Vincent Steffen. Er wird  in den Bereichen Energie-Analysen und Fernwärme tätig sein. Wir wünschen ihm einen guten Start im Durena Team.

   

Energiespeicheranlage Hagenholz – Versetzen der Behälter

Speicherbehälter stehend„Zigarren“, „Torpedos“ oder „Chübeli“ sind nur drei der vielen Kosenamen, welche man über die vier 340 m3 Speicherbehälter hört, welche seit Ende März 2016 auf dem Areal des Kehricht-Heizkraftwerks Hagenholz rund 30m in den Zürcher Himmel ragen.

Die Behälter sind das Herzstück der Energiespeicher- und Notwasseranlage, welche derzeit in Zürich Oerlikon im Auftrag der Stadt Zürich, Entsorgung und Recycling ERZ erstellt wird.
Die Anlage, für welche Durena das verfahrenstechnische Konzept sowie den technischen Teil der verfahrenstechnischen Ausschreibung erstellt hat und nun die Ausführung der Anlage im Bereich der Verfahrenstechnik begleitet, verfügt über eine Einspeiseleistung von 36 MW und soll jährlich rund 5.7 Gigawattstunden fossil erzeugter Wärme durch zwischengespeicherte Abwärme ab dem KHKW Hagenholz oder dem HKW Aubrugg ersetzen. Dies kommt einer Reduktion des jährlichen CO2-Ausstosses von rund 1675 Tonnen gleich.

Einbringen SpeicherbehälterDie Speicherbehälter wurden in Steinhagen, in der Nähe von Bielefeld, werksgefertigt und mittels Schiff nach Weil am Rhein transportiert. Hier wurden sie auf Spezialtieflader verladen unter je drei Nachtfahren auf das Areal des KHKW Hagenholz transportiert.

Das Versetzen der Behälter erfolgte mittels eines 750-Tonnen-Raupenkrans sowie eines Beiführkrans, welcher beim Anheben der auf dem Tieflader liegenden Behälter für die Stabilität und die pendelfreie Vertikalausrichtung des Behälters sorgte.

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Spitzenlastzentrale Horgen erfolgreich in Betrieb genommen

Im Gebäude der KVA Horgen wurde eine neue Spitzenlastzentrale mit zwei Heizkesseln erstellt. Die beiden Kessel Einbringung Heizkesselhaben Montage Heizöltankeine Leistung von je 5‘000 kW und werden primär mit Erdgas betrieben. Zur Erreichung eines besseren Wirkungsgrades werden zusätzlich Abgaswärmetauscher installiert.Anschluss RGL an Kamin

 

Die Abgase der neuen Heizkessel werden danach in das bestehende Kamin der KVA Horgen geleitet. Die aktuellen Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung werden durch das Projekt eingehalten.

 

SpitzenlastkesselDie Anlage wurde Ende 2015 in Betrieb genommen und hat den Probebetrieb im Frühjahr 2016 erfolgreich bestanden.

 

Die Gemeindewerke Horgen betreiben seit rund 30 Jahren einen Wärmeverbund. Als Wärmequelle wird primär die Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Horgen genutzt. Aufgrund der überarbeiteten Mittel- und Langfrist-Planung der thermischen Abfallverwertung im Kanton Zürich wurde entschieden, dass die KVA Horgen bis 2030 eingeschränkt weiterbetrieben wird. Die Stilllegung der beiden Kehricht-Verbrennungslinien erfolgt schrittweise:

 

  • 2015 Stilllegung Ofenlinie 1
  • 2030 Stilllegung Ofenlinie 2

Für die Fernwärmeversorgung Horgen bedeutet dies einen Verlust an Wärmeleistung, welcher durch den Bau von neuen Wärmeerzeugern kompensiert werden muss.

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Heizzentrale Wärmeverbund Bad Zurzach

Bad Zurzach - Kessel und FeuerboxBad-Zurzach 0241Bild links: Kessel und Feuerbox der Holzkesselanlage werden durch die Montageöffnung in die Heizzentrale des Wärmeverbunds Bad Zurzach hinuntergelassen (17. November 2015).

 

Bild rechts: Der 18m hohe Kamin wird mittels Pneukran in seine Position gebracht (2. Dezember 2015). Er beherbergt 5 Kaminzüge, wobei der grösste einen Durchmesser von 1.0m aufweist.
 

Bad-Zurzach 0301

Bad-Zurzach 0287 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Bad Zurzach - Ankunft 100'000 Liter Heizspeicher

heizkesselDer Bau der Energiezentrale des Wärmeverbundes Bad Zurzach ist auf Kurs. Mitte September 2015, wurden die beiden fossilen Heizkessel mit je einer Wärmeleistung von 2.5 bzw. 4.5 Megawatt eingebracht. Sie werden künftig, an besonders kühlen Tagen, zusammen mit den Holzschnitzelkessel die Wärmeversorgung des Wärmeverbundes garantieren.

 

heizspeicher 01heizspeicher 03heizspeicher 02Nur eine Woche später folgte die Einbringung des 100'000 Liter Heizspeichers. Dieser Koloss, mit einem Rohdurchmesser von 4.4 Meter, einer Höhe von über 7 Meter und einem Leergewicht von 16 Tonnen, kam mittels Nachtransport auf die Baustelle. In einer gut geplanten Aktion und mit viel Fingerspitzengefühl des Kranchauffeurs, wurde der Speicher passgenau an seinen Bestimmungsort gehievt.

   

Baustart Energiespeicheranlage Hagenholz

EnergiespeicheranlageNach umfangreichen Projektierungs- und Vorbereitungsarbeiten ist im September 2015 der Baustart der Energiespeicheranlage Hagenholz erfolgt. Die Anlage wird unter der Bauherrschaft der Stadt Zürich, ERZ Entsorgung + Recycling Zürich auf dem Areal des Kehrichheizkraftwerks Hagenholz in Zürich Oerlikon errichtet. Herzstück der Anlage sind die vier rund 30 m hohen Speicherbehälter mit einem Volumen von je 340 m3. Die Einspeiseleistung der Anlage beträgt rund 36 MW.

 

Durena AG hat im Auftrag von ERZ Entsorgung + Recycling Zürich das verfahrenstechnische Konzept sowie den technischen Teil der Ausschreibung der Anlage erstellt und begleitet nun die Ausführung der Anlage im Bereich der Verfahrenstechnik sowie mit einem Mandat für die Koordination.

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Bad Schinznach AG mit einer weiteren Gross-Wärmepumpe

Die Bad Schinznach AG besitzt neben den Bädern „Aquarena“ und „Thermi“ ein Kurhotel und weitere Gebäude mit Restaurants. Die Gebäude und die Bäder werden über einen Nahwärmeverbund mittels Erdgaskessel und Wärmepumpen mit Wärme versorgt.

Gross-Wärmepumpe-Bad-SchinznachDie Bad Schinznach AG ist bestrebt Ihren CO2-Ausstoss zu senken. Gemäss dem schweizerischen CO2-Gesetz können sich CO2-Emittenten ausgewählter Branchen von der CO2-Abgabe befreien lassen, wenn sie sich im Gegenzug verpflichten, ihren CO2-Aussoss im Rahmen einer Zielvereinbarung angemessen zu reduzieren. Auf dem Weg zur CO2-Abgabebefreiung werden die Unternehmen von der Energie Agentur der Wirtschaft (EnAW) unterstützt. Die Durena AG ist als Moderator und KMU-Berater seit Jahren für die EnAW tätig und hat für die Bad Schinznach AG eine Zielvereinbarung mit dem Bund erstellt.

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Unser Büro in Zürich ist umgezogen

ab 21. September 2015 finden Sie uns in Zürich an folgender Adresse:

 

Selnaustrasse 3

8001 Zürich

   

Pinch-Analyse bei einem Grossverbraucher

Derzeit erarbeitet Durena eine Pinch-Analyse für einen Betrieb mit rund 60 Vollzeitangestellten und jährlichen Energiekosten von rund einer halben Million CHF. Der Betrieb gilt als Grossverbraucher und liess deshalb einen KMU-Check über die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) erarbeiten. Bei diesem Energiecheck zeigte sich, dass der Betrieb diverse ungenutzte Abwärmequellen und gleichzeitig viele Wärmebezüger aufweist. Eine vertiefte Energieanalyse mit Fokus auf den Wärme- und Kältebedarf erschien in diesem Falle angebracht: eine Pinch-Analyse.

 

Der Kundennutzen besteht im Wesentlichen durch folgende drei Punkte:

 

  • jährliche Energie-Kosteneinsparung
  • teilweise Zeitersparnis für einzelne Produktionsschritte
  • vertieftes Verständnis für die eigenen Prozesse

 

Es werden nicht nur einzelne Produktions- oder Haustechnikprozesse betrachtet, sondern das Ziel ist eine Energie-Verbrauchsreduktion über den gesamten Standort. 

 

Dieses Ziel wird insbesondere durch Wärmerückgewinnung (WRG) und Abwärmenutzung erreicht. In einem Industriebetrieb gibt es oft verschiedenste Möglichkeiten von Abwärmequellen (z.B. Rauchgase, Druckluftkompressoren, Rückkühler,…) und Arten von Wärmebedarf, so genannte "Senken" (z.B. Heizung, Trocknung, Warmwasser, …). Die zentrale Frage lautet immer: Welche Abwärme passt am besten auf welche Senke, ohne dass zusätzliches WRG-Potential verbaut wird. Die beste Lösung ist intuitiv praktisch unmöglich zu ermitteln, deshalb wird ein methodischer Ansatz gewählt.

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